Kieler Radsport Verein

Gespräche, Ehrungen und einige Neuigkeiten beim Vereinsfest

Für einige Vereinsmitglieder war bereits am Sonnabend schon Weihnachten. Reichlich geehrt und beschenkt wurden die aktiven Rennfahrer beim Vereinsfest im Drathenhof in Molfsee. Doch auch bei den zahlreichen Helfern bedankte sich der erste Vorsitzende, Jens-Dieter Haushahn, mit verschiedenen Geschenken. Denn die bringen den Verein eigentlich erst richtig zum Leben. Doch bevor die zahlreichen Ehrungen los gingen, konnten sich die Vereinsmitglieder die Bäuche beim Brunch vollstopfen und über den Radsport plaudern.

„Ich bin richtig glücklich darüber, wie der Verein sich im Moment entwickelt“, sagte Jens-Dieter. Und das kann er auch sein. Denn neben den zahlreichen Neuzugängen, die sich im Jahr 2018 dem KRV angeschlossen haben, konnte Jens-Dieter nun auch ein Frauenteam ins Leben rufen. „Es ist das erste Frauenteam in Norddeutschland, bei dem alle Fahrerinnen aus einem Verein kommen“, erzählte Jens-Dieter stolz. Sieben Fahrerinnen werden 2019 die Rennen hier im Norden rocken und die bisherigen Favoriten ordentlich ins Schwitzen bringen. Finanziell und materiell werden sie dabei auch vom VeloCenter unterstützt.

Doch nicht nur der Frauenradsport entwickelt sich. Auch die Jugendabteilung wächst. „Ich bekomme mittlerweile fast jede Woche einen Anruf, weil neue Fahrer beim Jugendtraining mitmachen möchten“, erzählte Ian Hoesle, Trainer der Kinder und Jugendlichen. Ganz besonders stolz ist er auf seine aktiven Rennfahrer. Sie alle bekamen einen 10-Euro Gutschein und eine der neuen KRV-Trinkflaschen geschenkt.

Auch bei der Landesmeisterschaft in Groß Grönau und Rieps zeigte sich der Verein von seiner besten Seite. In fast jedem Rennen war ein KRV-Fahrer auf dem Podium. Besonders stach Tjorden Delfs hervor, der das Einzelzeitfahren der Elite Männer gewann und damit auch gleichzeitig Nordmeister wurde. Bei der Landesmeisterschaft Kriterium in Flintbek überraschte Pia Osterloh im Frauenrennen. Sie wurde Landesmeisterin, obwohl sie eigentlich gar nicht wusste, wie ein Kriterium funktioniert. Die Podiumsfahrer wurden beim Vereinsfest noch einmal geehrt und bekamen einen Schlauch und einen Mantel geschenkt. „Der Verschleiß bei solchen Viel-Fahrern ist ja immer sehr hoch“, meinte Rennsportwart und zweiter Vorsitzender, Gregor Hoops.

Nicht zu vergessen ist natürlich die unter den Rennfahrern sehr beliebte Pokalserie, bei denen die ersten zehn Fahrer eine kreative Trophäe überreicht bekamen. In diesem Jahr organisierte Gregor die Serie zum ersten Mal. „Ich bin voll zufrieden mit dem Ablauf der Rennen. Ich hatte überhaupt keine Probleme genügend Streckenposten zu finden“, so Gregor. Allerdings hatte er da auch ein wenig nachgeholfen. Denn nur wer bei einem Rennen half, kam in die Gesamtwertung. Gewonnen hatte er die Pokalserie selbst, Roman Teschner fuhr auf Platz zwei, dicht gefolgt von Reyk Herzog, der den dritten Platz belegte.

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Von Jorid Behn am 26.11.2018
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